Bereits nach zwei Minuten musste der RSV nach Freistoß der Heimelf den 1:0 Gegentreffer hinnehmen. Ein Schock für die Gäste. Nachdem Benjamin Brambor dann nach 8 Minuten nur das Lattenkreuz traf war es wiederum die Heimelf, die in der 10. Minute erfolgreich zur 2:0 Führung ausbauen konnte. Vorausgegangen waren Abstimmungsfehler in Roßweins Abwehr. Minute 34, Kay Lehmann setzte sich stark in Szene und konnte nur durch ein Foul gebremst werden. Den fälligen Strafstoß vergab der RSV. In der 40. Minute überköpfte ein Gnandsteiner Abwehrspieler seinen Torhüter und Steve Müller schaltete am schnellsten, verkürzte auf 2:1. Halbzeitstand 2:1.

In der 46. Minute strich ein RSV-Schuss knapp am Tor vorbei. Weitere Chancen durch Kaulich, Müller und Wlotzka blieben ungenutzt – waren auch Latte und Pfosten im Weg. In der 74. Minute dann wieder Abstimmungsprobleme in der RSV-Abwehr und die Heimmannschaft ging erneut in Führung.

16.44 Uhr – Eckball RSV nach dem Schiri Hildebrandt 2 Minuten Verlängerung anzeigte. Ball wurde abgewehrt und erneut auf Eckball entschieden. Der Torhüter der Heimmannschaft spielte daraufhin den Ball hinter die eigenen „Fans“ hinterm Tor. Der RSV-Spieler, der den Ball dann holen wollte, wurde mit zwei Faustattacken von hinten von einem mutmaßlich angetrunkenen „Fan“ zu Boden gestreckt, die Situation eskalierte. Die Roßweiner Spieler samt Betreuer verließen den Platz und zogen sich in die Kabine zurück… Spielabbruch, Ausgang offen…

Es ist sicher für die Sportler des Heim-Vereins schwer damit umzugehen, aber wenn wöchentlich derartige Personen das Stadiongelände betreten und dann offensichtlich stark alkoholisiert die gegnerischen Spieler und Betreuer, belästigen und gar bedrohen, dann muss mit solch einem Ausgang auch mal gerechnet werden… Wer nicht vor Ort war, kann sich das nicht vorstellen.

RSV: Jentzsch, Renner, Burkhardt, Lehmann, Zerge, Wlotzka, Müller, Seydel, Singer, Kaulich, Brambor, (Steenbeck)


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