Roßweiner SV II. – SG Kössern 0:3

Man hatte sich auf ein Kampfspiel eingestellt und es wurde auch so im Spielverlauf. Personell musste Trainer Weißbach wieder alles an Mannen zusammenkratzen, damit zumindest 11-Mann auf dem Platz stehen. Auch Trainerassistent Jahn musste wieder die Schuhe binden, da Borchert gesperrt fehlte und sonst kein Personal für die Zweite zur Verfügung stand.

Die Gäste legten los wie die Feuerwehr, doch Roßwein kannte das Spiel der SG und verteidigte tief in der eigenen Hälfte. Die Abwehrreihen hatten an diesem Tage viel zu tun. Trotz seiner Verletzung stand auch Thomas wieder zur Verfügung, welcher die Abwehrarbeit mit organisierte. Nach einem Schuß von Kössern fälschte Thomas den Ball ungünstig ab – 0:1. Torwart Shekira konnte nicht mehr eingreifen und reagieren. Das Spiel fand zum Teil nur im Mittelfeld statt. Einige Akzente setzten Dähnhardt und Nöppel im Zusammenspiel mit Jonas Jahn – doch leider sprang an diesem Tag nichts wertvolles raus. Die knappe Führung Gäste brachte man in die Pause, was für die kämpferische Leistung mehr als verdient war. Die SG war spielbestimmend und forderte den RSV in allen Belangen.

Nach der Pause das gleiche Bild – Kössern spielte und der RSV verteidigte mit allen Mitteln. Einen Schuss aus der Ferne zirkelte Shekira an den Innenpfosten, welcher dann ins Tor rollte – 0:2. Unglücklich kurz nach dem Wiederanpfiff aber Roßwein kämpfte weiter. Zu allen Ungunsten verletzte sich auch noch Nöppel – für ihn kam der einzige Wechsel – Werner. Roßwein nun auf Verwaltung der Niederlage eingestellt. Kurze Vorstöße durch Fidorra und Dähnhardt verfehlten ihr Abnehmer meistens nur knapp. Kössern spielte über die Außen und wurden auch mit dem dritten Treffer belohnt. Eine straffe Hereingabe wurde direkt genommen – Schumann war einen Tick zu spät – 0:3. Roßwein konnte mit aller Kraft das Ergebnis halten, was auch allen Beteiligten zu verdanken war.

Eine Niederlage gegen den Tabellenführer, welche weitaus hätte höher ausfallen können. Der RSV holte die Pokaleinstellung wieder heraus (damals zu 9. gegen Hohburg) und konnte somit wieder durch Kampf und Leidenschaft überzeugen – trotz Niederlage. Die SG war klar besser am heutigen Tag, doch Roßwein gab sich trotz dieses erneuten Personalnotstandes nicht auf.

Trainer Weißbach kann zufrieden mit seiner Truppe und dessen Leistung sein – Rückschläge gehören nunmehr dazu – ob in der Liga oder im wöchentlichen Personalkarusell….

vs
24. Juni 2017

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