Das Spiel war ein Sinnbild aber auch erstmals das Ergebnis ständiger personeller Wechsel im RSV-Team.

Die Roßweiner von Beginn an hellwach – Großbothen nur sporadisch in der gegnerischen Abwehr. Coach Weißbach musste wieder weit ausholen, um das Team zusammenzustellen. So reiste Schmidt diesmal aus Berlin an – Ausswanderer Wobst und Wirbelwind Claassen ersetzen Thomas und Jahn. Das Spiel fand zu Beginn nur in der Gastgeberhälfte statt. Eine Flanke von Wobst wurde zum Torschuss – 1:0. Roßwein nun um eine größere Führung bemüht, welche Beyer aus 5-Meter-Abseits markierte 2:0. Der leitende Schiedsrichter war sichtlich nur mit sich beschäftigt und verlor die Kontrolle vdes Spiels bereits nach wenigen Minuten. Großbothen war eher ruppig eingestellt, was Roßwein aber gut wegsteckte, wobei der Unparteiische seine Überforderung im Hinblick auf die Gegenwehr des RSV mit zwei nicht gegebenen Strafstößen für die Gastgeber belegte. Ein grober Fehler von Borchert, welcher das Abseits erzielen wollte, sorgte für das nicht konforme 1:2 – Schlussmann Shekira kam zwar noch an den Ball, doch der Großbothener nahm den Ball mit der Hand und schob dann den Ball ins leere Tor. Der ersehnte Halbzeitpfiff für alle Beteiligten kam zur richtigen Zeit. Roßwein war nun komplett von der Rolle und Großbothen witterte die Chance.

Nach Wiederanpfiff dann eine kurze Erlösung. Claassen trifft nach schöner Vorarbeit von Gläsner – doch diese Führung verebte wieder kurz darauf. Ein Freistoß der Gastgeber wurde sehenswert verlängert – die Abwehr der Roßweiner stand chaotisch, was Großbothen zum erneuten Anschluss nutzte 2:3. Vieles erinnerte nun an das Hinspiel im Roßweiner Stadion (3:3). Die konfortable Führung der Roßweiner war nun wieder gegessen – doch Torgarant Dähnhardt war noch zur Stelle – dieser traf nach sehenswerter Vorarbeit von Claassen und Scholz zum 4:2. Doch wer glaubte das Roßwein nun zur Ruhe kam – lag völlig falsch. Ein Abstoß landete bei Schmidt – dieser will auf Borchert spielen, der die verkorkste Rückgabe nicht bekommt – Großbothen kommt an den Ball – 4:3. Verzweiflung machte sich breit und es kam – wie vorausgesehen:

Roßwein mit Fehler im Spielaufbau – Großbothen macht das Tor 4:4.

Ratlosigkeit – Entsetzen – Erinnerungen…

Roßwein verliert zwei Punkte durch eigenes Verschulden – durch Unachtsamkeit und durch leichtfertige Fehler. Trainer Weißbach schüttelt nur noch den Kopf – das Team ist fassungslos. Hin- und Rückspielergebnis verraten ein 7:7 – wobei das Team wohl selbst dran Schuld hat. Chancen vergeben – Abwehrreihen zu fahrlässig. Kompliment dennoch an die Gastgeber die kämpften und dennoch die Fairness bewahrten. Zum Unparteiischen gab’s keine Worte mehr zu sagen – man nahm es mit Humor – zumindest seine Leistung.

Im Ganzen gesagt:

Großbothen liegt Roßwein nicht… oder so ähnlich! Zumindest sprechen die Ergebnisse für sich…

vs
25. Juni 2017

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