Roßweiner SV I. – ESV Lok Döbeln 6:1

Es war Kampfspiel aber bei weitem nicht auf Augenhöhe. Roßwein präsentierte sich wieder starken Mutes und gewinnt klar und deutlich gegen eine schwache Döbelner Mannschaft.

Roßwein machte enorm Druck und erspielte sich früh die Räume in der Lok-Hälfte. Etwas zu viel in der 11. Minute – Döbelner brachte das Leder im eigenen Kasten unter (1:0). Der agile Kaulich hatte kurz darauf die Chance zu erhöhen, vergab aber aus halbrechter Position knapp. Danach entwickelte sich ein Spiel im Mittelfeld. Schiedrichter und Assistenten hatten das ein oder andere Mal eine schlechte Entscheidungsfindung, sodass die Hektik auf beiden Seiten ihnen zu verdanken. Die wenigen Torschüsse vom ESV waren sichere Beute für Keeper Jentzsch. Kurz vor der Pause gabs dann doch noch die riesen Chance – nach einer straffen Ecke von Schindler knallte der Ball noch Kopfball von Brambor an die Latte, sodass es mit der knappen Führung in die Pause ging.

Nach Wiederanpfiff legte Roßwein ein Offensivfeuerwerk ein. Lok Döbeln wurde nahezu überrannt und konnte selbst durch die eine Großchance keinen Ausgleich erzielen. 47. Minute nahm Brambor den Ball hervorragend an, spielte auf Kaulich – Tor (2:0). Brambor war es auch, der die Lok-Abwehr ausspielte und zum 3:0 einschob (51. Min.). Torwart Engler war auch hier machtlos. Nach einem sehenswerten Konter landete der Ball bei Schindler, welcher die Außenbahn herablief und mustergültig auf Brambor auflegte – dieser sagte Danke und köpfte zum 4:0 ein (58. Min.). Ein Abstimmungsfehler in der RSV – Abwehr nahm Jentzsch die Sicht, sodass der Ball zum 4:1 im Tor landete (70. Min). Mit der Einwechslung von Lehmann bewies Arnold ein gutes Händchen – nach guter Vorarbeit von Wolf nahm Lehmann die Flanke als Direktabnahme an und verwandelte sehenswert zum 5:1 (78. Min.). Den Schlußpunkt setzte Schindler, der nach Zuspiel von Brambor über die Außenbahn in den Strafraum einzog und überlegt mit einem satten Schuß netzte (85. Min.). Döbeln war dort bereits stehend k.o. und konnte nur noch verteidigen.

Das Team stellte einmal mehr seine Fähigkeiten unter Beweis, was auch das Trainerteam mit Lob anerkannte. Der Sieg war verdient und die Schlussfolgerung für die gute Arbeit der gesamten Mannschaft.

vs
27. Juni 2017

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