Roßweiner SV I. – SG Motor Dresden-Trachenberge 2:0

Auf heimischen Rasen empfing man den Kreisoberligisten aus der Staffel Westlausitz, mit denen man früher bereits ein gutes Verhältnis pflegte. Trachenberge spielte unter Coach Liebe (ehemals Spieler des RSV) von Beginn an druckvoll auf. Roßwein konzentrierte sich auf den Spielaufbau und kam auch gefährlich vor das Tor der Gäste. Kapitän Renner sortierte dabei immer wieder seine Reihen, wobei situativ gehandelt und reagiert wurde. Dem RSV merkte man die gute Vorbereitung sichtlich an – man trat enorm frisch und lauffreudig auf. Immer wieder wurde Wolf ins Spiel gebracht, welcher mit Kaulich immer gefährlich vor dem Tor aufspielten. Aus der geordneten Abwehrreihe mit Schlußmann Jentzsch wurde das Umkehrspiel immer wieder schnell angewandt und führte auch durch den stark aufspielenden Kropp durchaus zu Chancen in Gegners-Hälfte. Die Dresdner spielten ebenfalls selbstbewusst auf, wurde aber immer wieder an durch Ihre eigenen Fehler bestraft oder scheiterten an Keeper Jentzsch. Folgerichtig ging es mit einem 0:0 in die Pause, welche bei knapp 30 Grad und trockenem Platz für alle Beteiligten wie gerufen kam.

Nach der Halbzeit und den Ansprachen vom Trainerteam wurde kurz darauf gewechselt. Für den verletzten Schindler kam Koch ins Spiel, welcher fortan für Entlastung sorgte, obwohl dieser mit Kaulich vorher bereits ein Spiel (RSV II.) in den Beinen hatte. Nach schönen Spielaufbau über die Außen brillierte Wolf mit einer Flanke ins Zentrum, welche Claassen nach Vorlage von Kaulich zum 1:0 verwandelte. Trachenberge stellte nun sein System um und stürmte nun auf den Kasten des RSV. Renner erkannte diese Umstellung und wies seine Truppe entsprechen an, was mit kraftvollen Aufrücken immer wieder demonstriert wurde. Der eingewechselte Fidorra krönte dieses Vorgehen mit dem 2:0. Die letzten Minuten spielte nur noch Roßwein. Konditionell war man dem Gegner, dank der vielen Fitnesseinheiten, klar überlegen. So konnte Peter in der 85. Minute noch einmal quer über den Platz marschieren und aus 18-Metern abschließen – doch der Gästetorwart war zu stelle. Der Abpfiff durch den sehr gut leitenden Schiedsrichter Gruhle war einerseits erlösend – auf der anderen Seite der Lohn für die harte Arbeit.

Das Trainerteam war sichtlich zufrieden und lobte dabei auch die Disziplin im Spiel. Auch Torwarttrainer Müller lobte seinen Keeper Jentzsch, welcher ebenfalls vorab bei der zweiten Mannschaft, als Feldspieler, aushalf.

Die letzten Vorbereitungen stehen nun an. Drei Einheiten und der Abschlusstest am Freitag gegen das Team Striegistal beenden dann die Vorbereitungen für die Saison 2014/15, bevor es dann zur Pokalrunde geht.

Wir wünschen der SG Motor Trachenberge für die kommende Saison alles erdenklich Gute und vorallem sportlich viel Erfolg.


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