Roßweiner SV I. – SV Tresenwald Machern 2:5

Eine schmerzliche aber nicht unbedingt zum Resultat passende Niederlage musste das Team von Trainer Arnold einstecken. Die Favoritenrolle war zwar vor Anpfiff vergeben, dennoch zeigte sich der RSV kämpferisch und voller Tatendrang. Tresenwald spielte munter mit und wurde durch die pfeilschnellen Offensivkräfte sehr gefährlich. Die Ordnung in den Reihen der Gastgeber versagte nur kurz – nach Ballverlust im Mittelfeld und einer anschließenden Kombination führte Tresenwald mit 1:0. Doch Roßwein schreckte nicht zurück, was Hauck mit dem Ausgleich kurz darauf unter Beweis stellte. Ein intensives Spiel, was vom Schiedsrichter Tietze aus Kitzscher sehr gut geleitet wurde. Lediglich die Assistenten waren an diesem Tag etwas von der Rolle – was auch Trainer Arnold noch zu spüren bekam. Roßwein versuchte weiter nach vorne zu spielen – doch endeten diese Versuche meist im Mittelfeld, was Tresenwald wiederum nutzte und mit einem schönen Schuss aus der Ferne in Führung ging. Der RSV peitschte sich selber immer wieder nach vorne und kämpfte verbissen gegen die starken Gäste. Vorangetrieben von Torwart Niepel und Stürmer Brambor wollte das Team sich gegen die drohende Niederlage wehren. Das Fehlen von diversen Stammkräften war nunmehr deutlich zu erkennen. Das Tor von Brambor nach schönem Zuspiel von Lißner noch in der ersten Hälfte bestätigte dann nochmals den großen Willen der Roßweiner.

Nach dem Wechsel drehte Tresenwald richtig auf. Schöne Spielzüge und eiskalte Konter strapazierten die Abwehr um W. Burkhardt. Viele nicht eindeutige Entscheidungen des Schiedsrichters und eine katastrophale Leistung vom Assistenten in der Nähe der Trainerbänke erhitzten auch die Gemüter der Trainer – die Diskussion endete mit dem Verweis von Arnold aus seinem Coaching – Bereich. Den Schlusspunkt setzte Tresenwald nach einem langen Ball, welchen der herauseilende Torwart Niepel stürmerfreundlich und ohne Risiko passieren ließ.

Zusammenfassend eine durchaus zu hohe Niederlage, welche aber auch unverdient hätte sein können. Roßwein rufte die zuletzt gezeigten Leistungen ab – was aber durch das Fehlen der Stammkräfte weiter erschwert wurde.

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