Nerchauer SV – Roßweiner SV I. 1:2

Roßwein trat die Auswärtsfahrt mit zwei Besonderheiten an. Zum Ersten stand Steenbeck nach einem Jahr wieder auf dem Rasen – zum Zweiten musste das Trainerteam auf Torgarant Brambor verzichten (verletzt).

Der RSV begann wie die Feuerwehr. Bereits nach dem Anpfiff verpasste Haucker aus 18 Metern nur knapp das Gehäuse. Zehn Minuten später trat Schindler eine Ecke scharf nach Innen, welche Kaulich mit dem Kopf aufs Tor brachte – der Torwart der Gäste lenkte das Geschoss mit letzter Mühe übers Tor. Eine Serie von Chancen vergab Steenbeck – erst hielt der Keeper, dann ging der Ball an die Querlatte und zuletzt vergab man aus Nahdistanz. Die Gastgeber wurden sinnbildlich in ihre Hälfte gedrängt. Chancen über Chancen wurden liegen gelassen. Lehmann verlor den Ball als er allein auf den Torwart zulief – Wolf verpasste von halbrechts knapp. Auch Kapitän Renner konnte das Leder nicht im Tor unterbringen – sein Flugkopfball wurde großartig gehalten. Nerchau war nur am verteidigen und kam nur selten in die Nähe von Torwart Jentzsch. In der 43. Minute dann der erlösende Schuss von Kaulich. Aus 14 Metern krachte der Ball in die rechte Ecke – 1:0 Roßwein.

Nach der Pause dann der Totalausfall. Ein Nerchauer nahm sich den Ball im Mittelfeld und tänzelte die gesamte Abwehr aus. Auch Jentzsch war machtlos – 1:1 (46. Minute). Danach gelang dem RSV nichts mehr. Fehlpässe und ein schlechter Spielaufbau prägten die ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte. Erst Peter konnte nach einer Ecke wieder für Aufregung in Gegners Strafraum sorgen. Auch Wolf patzte aus Nahdistanz kurz danach. Einer schöner Spielzug über Hauck und Kropp brachte eine gute Flanke mit sich – Schindler sagte DANKE und verwandelte zum 2:1 (83. Minute). Die letzten Minuten kam nochmal Roßwein mit viel Druck, jedoch vergab man das Erarbeitete leider kläglich.

Letztendlich ein hart erkämpfter Sieg der Truppe. Das Trainerteam war am Ende dennoch zufrieden, obwohl man emotional eine Berg- und Talfahrt erlebte. Die Punkte sind auf dem Konto und das ist am Ende entscheident, meinte auch Coach Arnold.

vs
25. Juni 2017

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