In der 44. Minute gingen die Gäste nach einem kapitalen Fehlabspiel der Rossweiner mit 1:0 in Führung. Die Gastgeber konnten diesen Rückstand auch nach mehreren guten Möglichkeiten in der Schlussphase des Spiels nicht mehr wettmachen.

Das wars dann auch schon vom Fußball.

Es ist nun zwingend an der Zeit, auch mal über die sogenannten Unparteiischen zu berichten, Anlass gab es nach Aussagen beider Trainer genug. Und wahrlich ist der Verfasser des Berichtes ein eher genügsamer Typ. Ist es doch schon verwunderlich, dass bei einem Derby zwischen Ostrau und Roßwein ein Schiri vom Döbelner SC angesetzt wird. Kommen bei „belanglosen“ Begegnungen die Referees aus Chemnitz. Man muss mal sehen, dass Trainer wie auch Spieler in dieser Liga im Ehrenamt „ihren Job“ machen, das bei Wind und Wetter – wie auch die Schiris. Und gerade da sollten gegenseitiger Respekt und der Schutz der Gesundheit eines jeden einzelnen im Vordergrund stehen. Aber das was Herr Winkler an diesen Tag „gepfiffen“ und gesprochen hat geht gar nicht!

Einige Beispiele an Respektlosigkeit seien nun doch mal hier angeführt, auch wenn das im Normalfall nichts für die Presse ist.

Ein Rossweiner Spieler wird für eine verunglückte Aktion von Herrn Winkler belächelt, sagt darauf: „ich finde das nicht gut, dass Sie mich auslachen“ – Reaktion des Herrn Winkler: „komm her“ und gelbe Karte. Schon der Unterschied in der Ansprache ist mehr als fragwürdig – aber heut zu Tage „normal“. Einige Minuten später bekommt ein RSV-Spieler folgenden Spruch vom Schiri: „…Du kannst zwar Tore schießen, aber ich kann es verhindern…“…
Sorry, es wird immer – und das mit Recht – zu Fairness aufgerufen, gerade im „Freizeitsport“. Wenn jedoch die Protagonisten wie Herr Winkler incl. seines Assistenten Schneider (SV Naunhof) so auftreten wie heute in Roßwein, dann kann man froh sein, dass nach dem Spiel nichts Schlimmeres passiert ist. Herr Schneider verbannt einen Trainer wegen eines Spruches auf die Tribüne, ein anderer Trainer kann ihn 90 Minuten vollbrüllen. Erklärung: Ein Satz eures Trainers war eine Beleidigung, das andere nicht…. Ja, es muss also zwangsweise zu Beleidigungen kommen, im Umgang zwischen Sportsleuten, das ist so dünn…
Und mit Verlaub, Respekt ist nicht nur eine Sache in eine Richtung. Wenn die Herren Schiedsrichter incl. Assistenten Respekt wollen, dann sollten sie diesen auch den Spielern und Trainern entgegenbringen – egal von welchem Verein sie entsandt wurden. Wir alle machen das in unserer Freizeit.

Es ist sicherlich kein Spielbericht im eigentlichen Sinne, aber irgendwann muss auch das mal gesagt werden. Und das hat nichts mit der Niederlage des RSV zu tun, so wie das Spiel lief – Glückwunsch nach Ostrau!

Es sei hiermit auch erklärt, dass dieser Bericht alleinig auf meinen persönlichen Beobachtungen und Gesprächen mit anderen, direkt Beteiligten, beruht und nicht zwingend die Meinung des RSV darstellt. Nicht dass unser Verein für ein paar ehrliche Worte meinerseits auch noch abgestraft wird.

Über das Abdrucken, so wie geschrieben, würde ich mich sehr freuen.

Sportliche Grüße

Rene Müller


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