Es schien eine unlösbare Aufgabe gegen den Tabellenführer und ungeschlagenen Gastgeber Lok Döbeln zu sein. Der bemühte Trainerstab Blümel, Lehmann und Scholz hatten sich im voraus, wie üblich, eine Teamfördernte Aufstellung überlegt. Die in den letzten Spielen gestellte Mannschaft wurde etwas umgewürfelt um jedem Spieler die gleiche Chance in die Start 6 zu geben. Beide Teams kamen extrem angeheitzt aus den Kabinen. Kurz vor Spielbeginn hieß es aber plötzlich, der Schiedrichter hat kurzfristig abgesagt. Keiner der beiden Mannschaften wollte das Spiel logischer Weise absagen. Also musste ein Trainerkollege der Gastmannschaft das Spiel leiten. In dem Falle musste Sportfreund Scholz ran und musste das Spiel nun völlig unparteiisch beobachten und die Giftgrüne vom Gastgeben gestellte Pfeife zum Einsatz bringen. Jetzt war Coach Lehmann alleine an der Linie um das Team zu Koordinieren. Das Spiel beginnt. Die Lok wollten erwartungsvoll mit hohem Tempo und Druck spielen und versuchten das Spiel ansich zureißen und nach ein paar gespielten Minuten gingen die Gastgeber durch einen guten Spielzug in Führung. Völlig unbeeindruckt von der frühen Führung nahmen sich die Roßweiner den Ball aus dem eigenen Tor und legten ihn auf den Mittelpunkt. Die Gäste kamen sehr gut ins Spiel und waren extrem zweikampfstark und liefen jedem Ball hinterher. Die mühe lohnte sich und der RSV glich kurz darauf mit einem gut kombinierten Tor durch Emily Riedel aus. Die Gastgeber waren überrascht wie Teamstark die Rossweiner spielten und mussten jetzt eigentlich noch eine „Schippe“ drauf legen. Doch es kam ganz anders und der RSV erkämpfte sich den Ball am eigenen Tor und konterte die Döbelner mit wenig kurzen Pässen aus. Der letzte der Passkette und Kapitän Noah Peuthert lief letztlich kosquent aufs Tor und schob den Ball ins linke Eck zu 1:2 für die Gäste. Die Lok war beeindruckt vom RSV und wollten das Spiel natürlich nicht aus der Hand geben. Die Döbelner vergaben wenige Chancen. Die RSV Abwehr stand. Es war ein offener Schlagabtausch der beiden Teams.Sie spielten auf gleicher Augehöhe doch die Lok drückte und drückte und schoß den Ausgleich. Der Halbzeitpfiff kam immer näher. Die RSV Beine waren nach der aufwendigen Anfangsphase müde.Daraufhing gelang es dem Gegnern kurz vor der Hälfte noch das 3:2 Führungstor zu schießen. Endlich pause und kurz Zeit sich zu sammeln und zu stärken. Die Trainer peitschten und motivierten ihre Mannschaft so das sie voller positiver Energie in die 2. Hälfte starteten.
Döbeln spielte und der RSV hielt stark dagegen. Im getümmel beider Mannschaften rollte der Ball zu den Gastgebern und diese Chance ließen sie natürlich nicht liegen und erhöten auf 4:2. Die Rossweiner Kämpfertruppe gab trotzdem nicht auf und spielten freudig mit als wäre das Ergebnis nebensache. Frei von jeglichen Druck verkürtze der RSV durch Emily Riedel auf ein gerechtes 4:3. Wieder war die Lok sehr beeidruckt von den Gästen und wollten sich den Sieg nach Hause holen. Ein plazierter Schuß erhöten die roten „Bayern“ auf 5:3. Jetzt fühlten sie sich sicher als Sieger aber spielten dennoch sehr stark mit dem Ball. Der RSV hielt weiterhin dagegen und eroberten sich viele Bälle und erkämpten sich einge Chancen und nach einer Ecker war es dann Moritz Meissner der den Ball über die Linie drückt und zum 5:4 verkürtzt. Nun waren nur noch die gelben „Dresdner“ am ball und ließen nicht locker. Und genau diese Spielweise brachte dem RSV in der letzten Minute den verdienten 5:5 Ausgleich und Endstand durch „Eilers“ verfolgerin Emily Riedel.

Die Sensation war perfekt den es waren die ersten 2 Punkte dieser Saison die die Döbelner liegen ließen.


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