… so in etwa könnte die Analyse der RSV-Verantwortlichen ausfallen.

Nach langer Winterpause und aufgrund des Wetters nur mäßigen Vorbereitung, startete der RSV am Sonntag in die Rückrunde. Das Auswärtsspiel in Falkenhain stand an.
Die Roßweiner begannen couragiert und wollten das Spiel an sich reißen. In der 2. Minute dann der Schock – ein Freistoß der Hausherren, aus dem halblinken Feld, landete unberührt im RSV-Gehäuse. Die Gäste schafften es danach leider nicht, ihre optisch spielerische Überlegenheit in Zählbares umzumünzen, wurden in der 32. Minute dann erneut kalt getroffen. Nach missglückter Abseitsfalle bauten die Falkenhainer auf 2:0 aus. In der 40. Minute musste Stanley Steenbeck nach vermeintlicher Schiedsrichterbeleidigung vom Platz gehen.

Nach der Halbzeit, mit einem Mann weniger und den eingewechselten Krondorf und Koitsch auf dem Platz, versuchten die RSV-Kicker das Spiel zu drehen. Vielen Chancen blieben ungenutzt oder wurden unterbunden, inkl. einiger fragwürdiger Abseitsentscheidungen. In der 60. Minute erhöhten die Platzherren auf 3:0, dennoch waren die Gäste fast pausenlos im Vorwärtsgang. Dies wurde jedoch in den Minuten 77 und 84 belohnt, als zweimal Benjamin Brambor für die Roßweiner traf. Das weitere Anrennen mit einem Mann weniger auf dem Platz wurde dann in Minute 93 mit einem Konter und dem 4:2 Siegtreffer der Hausherren beendet.

Unterm Strich: Aus 5 Möglichkeiten machte Falkenhain vier Tore, Roßwein aus 10 Chancen nur zwei… So muss man sagen, es war ein nicht unverdienter Sieg der Heimmannschaft, die sich bei Ihrem Keeper Tobias Zschammer für viele gute Paraden bedanken kann.

RSV: Jentzsch, Renner, Steenbeck, Burkhardt, Kaulich, Seydel, Brambor, Wlotzka, Peter, Singer, Müller (Krondorf, Koitsch)


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