Der RSV tat sich anfangs schwer, konnte aber als spielerisch bessere Mannschaft nach 90 Minuten verdient in die dritte Runde des Wettbewerbes einziehen.

Nachdem der erste Regen vorübergezogen war begannen beide Mannschaften mit dem obligatorischen Abtasten. Nach 17 Minuten wurden die Rossweiner dann geschockt. Nach einem Geithainer Torschuss war RSV-Kapitän Renner wohl mit der Hand am Ball und der umsichtige Schiri Fritsch entschied auf Strafstoß für die Heimelf. Diese ging damit durch Saupe 1:0 in Führung – sicherlich etwas überraschend. Nun spielte sich der RSV langsam besser ein, musste doch auf einigen Positionen umgestellt werden. In der 44. Minute war es dann der agile Wlotzka, der aus 18 Metern einen sehenswerten Schlenzer im linken oberen Eck des Gastgebergehäuses unterbrachte. Sicherlich ein guter Zeitpunkt für den Ausgleich, der dann auch den Pausenstand darstellte.

Nach der Pause setzte sich das Spiel fort, wie es bereits 45 Minuten zu beobachten war, ohne große Höhepunkte. Der RSV kam langsam besser ins Spiel, Geithain konterte hin und wieder nicht ungefährlich. In der 85. Minute dann erkämpfte sich Tom Seydel auf linker Position den Ball, zog sofort schnell Richtung Strafraum, kreuzte seinen Gegenspieler – der dann quasi nur mit einem Foulspiel Seydels Lauf unterbinden konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ronny Singer sicher zur 2:1 Führung für die Gäste. In der 89. Minute dann nochmal eine Schrecksekunde für den RSV, als der Ball zwischen Latte und Pfosten tanzte und erst im dritten Versuch geklärt werden konnte. Damit war das Endergebnis besiegelt – der RSV steht in der dritten Runde des Wernesgrüner Kreispokals.

Bereits am nächsten Samstag stehen sich beide Teams im Ligawettbewerb in Roßwein wieder gegenüber, man kann gespannt sein, wie es dann ausgeht.

RSV: Jentzsch, Singer, Kropp, Renner, Burkhardt, Kaulich, Wlotzka, Seydel, Peter, Köhler, Koitsch ( Brambor, Arnold )
SR: Fritsch, Kirchhof, Brose
Z: 45


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